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Selbstverpflichtungen des Handels berücksichtigen schon jetzt Ausfuhrbestimmungen anderer Staaten

Der Handel mit Kulturgut hat längst vor Inkrafttreten die Maßgeblichkeit ausländischer Ausfuhrbestimmungen erkannt, da er naturgemäß nicht sein Geschäftsmodell darauf aufbauen konnte, ausländische Bestimmungen zum Schutz von Kulturgut bewusst zu verletzen oder auch nur eine Verletzung billigend in Kauf zu nehmen. Siehe daher z.B. die Ausführungen des "Kunsthändlerverband Deutschland" unter "Verhaltenskodex für den Handel mit Kunstwerken" :

„1. Die Mitglieder werden alles daransetzen, sich nicht an Import, Export, der Ausstellung, der Schätzung, dem Kauf oder der Übertragung solcher Gegenstände zu beteiligen, bei denen hinreichender Grund zu der Annahme besteht, dass

a. der Verkäufer nicht zur Verfügung über den Gegenstand berechtigt ist, insbesondere der Gegenstand mittels Diebstahls oder in anderer Weise unrechtmäßig gehandelt oder erworben wurde;

b. ein importierter Gegenstand im Herkunftsland unter Verletzung der dortigen Gesetze erworben oder von dort ausgeführt wurde;

c. ein importierter Gegenstand unter dubiosen oder rechtswidrigen Umständen aus offiziellen Ausgrabungsstätten erworben wurde oder aus unrechtmäßigen, heimlichen oder nicht genehmigten Ausgrabungen stammt.“

Vergleiche auch Art. 1 des International Code of Ethics for Dealers in Cultural Property von 1999:

“Professional traders in cultural property will not import, export or transfer th“Professional traders in cultural property will not import, export or transfer the ownership of this property when they have reasonable cause to believe it has e ownership of this property when they have reasonable cause to believe it has been stolen, illegally alienated, clandestinely excavated or illegally exported.”